Grosse Nachbarschaftsübung mit Rorschach – Rorschacherberg

Am 7. September fand für die zweiten Einsatzelemente der Feuerwehren Goldach und Rorschach – Rorschacherberg die zweite Auflage der Einsatzübung beim Lohnbetrieb Witen bei Bauer Hans Zeller statt. Der Bauernhof liegt südlich der Autobahn relativ abgelegen an der Grenze zum Rorschacherberg. Vor dem Haus steht ein Hydrant, welcher aber nur mit einem 70er Rohr bedient wird und erst noch eine Stumpenleitung ist. Sollte ein Feuer in einem der Ställe ausbrechen, so wäre diese Wassermenge schnell zu wenig. Darum wird sofort der Nachbar benötigt um weiteres Wasser herzuleiten. Dieses kann beim Witenwald von einem etwa 500 m entfernten Hydranten geschehen. Dieser zeichnet sich zwar durch eine grosse Wassermenge, aber niedrigen Abgangsdruck aus.

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In dieser zweiten Übung lag darum unser Hauptaugenmerk darauf, für die Überarbeitung der Einsatzakten einmal zu prüfen, wie wir die schwierigen Wasserverhältnisse für einen Löschangriff optimal nützen können.

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Erkenntnisse: Der Hydrant vor dem Haus reicht, um in einem grösseren Brandfall die restliche Liegenschaft so lange zu halten bis die zusätzlichen Leitung aufgebaut ist und zusätzliches Wasser zur Verfügung steht. Ab dem zweiten Hydrant können mit einer oder zwei Leitungen die Löschvorgänge durchgeführt werden.
Die Zufahrtsachsen dürfen nicht durch unsere eigenen Fahrzeuge verbaut werden. Überzählige Fahrzeuge werden auf der gesperrten Strasse aufkolonniert.

Herzlicher Dank gilt dem Kommando der Feuerwehr Rorschach – Rorschacherberg für das Mitdenken für die Ereignisbewältigung und Vorbereitung der Übung und dem Landwirt Hans Zeller für die grosszügige Bewirtung aller ÜbungsteilnehmerInnen jeweils nach den Übungen. (BK)

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