Gemeinsame Atemschutzübung in Horn

Uebungsbrand auf dem Areal der Firma Welser Profile in Horn

Weit herum war die Rauchsäule des sechsten und letzten Übungsfeuers vom letzten Samstag sichtbar. Kein Regentropfen schlug den Rauch nieder, kein Windstoss drückte den Rauch zu Boden. Was im Übungsfall ein kalkulierbares Risiko ist im Ernstfall eine sehr gefährliche Sache. Wenn das mit einem brennbaren Medium gefüllte Fass zur brennen beginnt, gibt es eine enorme Hitzeentwicklung und wird immer schwieriger beherrschbar.

Wie geht man vor? Das Motto heisst kühlen – kühlen und nochmals kühlen. Mit zwei Angriffsleitungen nimmt man das Feuer in die Zange und kühlt die Wanne im unteren Bereich, damit das brennbare Medium wieder auf Umgebungstemperatur kommt. Dies führt dazu, dass das Feuer zurückgeht. Wenn das Feuer wieder klein ist, wirft man mit dem Schaumrohr einen zähflüssigen Schaum hinein und deckt damit die Oberfläche ab. Weil die Sauerstoffzufuhr nun unterbrochen ist, löscht das Feuer. Nun geht das Kühlen weiter, bis die Temperatur unter der Entzündungstemperatur liegt.

Schläuche installieren, zwei Flanken und ein Schaumrohr

Seckle und i Stellig go

 

kühlen Flanke links

 

kühlen Flanke rechts

Schon zum dritten Mal konnten wir gemeinsam mit der Horner und der Steinacher Feuerwehr üben. An drei Posten verbesserten wir unser Feuerwehrhandwerk im Atemschutzbereichn. Am ersten Posten mussten wir im Kriechkeller unter dem Horner Feuerwehrdepot Patienten retten, am zweiten in einem dicht verrauchten Gebäude mit der WBK ebenfalls Personen suchen und am dritten war das Löschen des Flüssigkeitsbrandes mit dreifachem Löschangriff vorbereitet. In sechs Gruppen verteilt auf Vor- und Nachmittag wurden die Posten bewältigt. Allen Vorbereitenden und den Übungsleitern gebührt der Dank der drei Kommandi für die interessante umd lehrreiche Übung. (BK)

Ein anderer Trupp in Aktion

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