Friteuse mit Wasser löschen! – ?

Gestern führten wir die zweite Schulübung mit der Betriebswehr Amcor durch. Auf dem Programm standen Kleinlöschgeräte. Es ging wieder einmal darum, die diversen Kleinlöschgeräte von den Feuerlöschern bis zur Kübelspritze in den Händen zu haben und damit Löschen zu üben. Als krönenden Abschluss gab es den Löschversuch eines Friteusebrandes mit Wasser sowie die Explosion einer Gaskartusche. Weil es schon dunkel war, waren die Feuerbälle sehr eindrücklich. 1l Wasser dehnt sich zu 1700 l Wasserdampf aus und reisst das Öl mit sich fort. (BK)

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Friteuse wird mit 1l Liter Wasser „gelöscht“.

Klasse von Hanno Klocker zu Besuch in der Feuerwehr

Am Freitag, den 11. März, besuchte uns die Klasse von Hanno Klocker aus dem Bachfeldschulhaus. Nach einem kleinen Rundgang durch das Depot und der Besteigung des Turmes durfte jedes mit dem Schlauch einmal Wasser spritzen und vom Hubretter die Aussicht geniessen. (BK)

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3. Klasse aus dem Kirchenfeldschulhaus in der Feuerwehr

Heute hat uns die 3. Klasse aus dem Kirchenfeldschulhaus besucht. Die Klasse von Frau Schwyter behandelt momentan das Thema Feuer und so durfte ein Besuch in der Feuerwehr natürlich nicht fehlen. Zuerst zeigten wir, wie in einem Alarmfall die Leute einrücken, sich ausrüsten und dann wegfahren. Dann stand eine Besichtigung des Depots auf dem Programm. Auf dem höchsten Punkt, dem Schlauchturm, konnte die Umgebung besichtigt werden. Leider wird das Schulhaus Kirchenfeld von der katholischen Kirche verdeckte und ist somit war es nicht sichtbar. Anschliessend durften alle mit dem Schnellangriff des neues Tanklöschfahrzeuges Wasser spritzen und mit dem Hubretter eine Fahrt in luftige Höhen unternehmen. Zum Abschluss gab es das obligate Gruppenfoto und dann wurden alle mit den Feuerwehrautos zurück zum Schulhaus gefahren. (BK)

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Besuch aus dem Kirchenfeldschulhaus

Erster Einsatz im Jahr 2016

Am 2. Januar wurden wir zu unserem ersten Einsatz im neuen Jahr gerufen. Bei der Autobahneinfahrt mussten wir eine verletzte Person aus ihrem Auto befreien.

Details dazu finden sich im Bericht der KAPO SG

Das Kommando Goldach wünscht allen ein gutes neues und unfallfreies Jahr! (BK)

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Bild KAPO SG

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz

Atemschutzübung in der Kellenanlage

Am Montag, 10. August, stand die sportliche Atemschutzübung auf dem Programm. Zum Einwärmen mussten wir unter Leitung von Atemschutzchef Adi Künzler einen kleinen Postenlauf absolvieren, danach stand der 12 Minutenlauf auf dem Programm. So sprangen wir bei den hochsommerlichen Temperaturen einige Runden auf der 400m Bahn. Solche Übungen zeigen eindrücklich, wie fit die verschiedenen AdFs sind. Für Einsätze muss man fit sein, sonst können diese schnell zu einem Albtraum werden. (BK)

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Grossbrand im Radunerareal in Horn

Montag, 3. August 2015. Seit 05:30 Uhr brennt es auf dem ehemaligen Radunerareal in Horn. Um 07:30 mache ich mich auf den Weg zur Arbeit. Vorn auf der Kuppe des Hohrains ist das Feuer sichtbar.

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Um 08:20 Uhr ist es soweit. Die Einsatzleitung in Horn alarmiert den Hubretter der Feuerwehr Goldach zur Unterstützung. Zu dritt rücken wir aus und müssen schnell feststellen, dass wir zu wenig Druck auf unserem Wasserwerfer haben. Die Motorspritzen am See stehen gute 500 m entfernt von uns und sind von ihrer Leistung her zu schwach, unseren Monitor für dieses Ereignis genügend zu speisen. So biete ich noch zusätzlich unser TLF auf. Jetzt haben wir genügend Druck und können das Feuer erreichen. Was nun folgt ist eine stundenlange Wasserspitzerei. Die Gebäude sind von der Seeseite her wegen einem Schilfgürtel nicht erreichbar. Das Feuer frisst sich in den Geschossen von Haus zu Haus. Diese sind alle aneinandergebaut, das Gelände ist sehr verwinkelt und unübersichtlich. Die Einsatzleitung hat sich schon vor unserer Ankunft entschlossen, Armeehelikopter zum Löschen aufzubieten. Ausserdem werden Abbruchbagger bestellt, welche sich zuerst durch alte Gebäude und Weiden einen Weg zur Seeseite der Gebäude bahnen. Von dort werden sie dann ab dem Mittag die Gebäude von hinten einreissen damit das Feuer gelöscht werden kann.

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Die eingetroffenen Helikopter beginnen mit den Löscharbeiten. Das Wasser zeigt erste Wirkung, doch das Feuer frisst sich unter den Dächern (viel Eternit und Kupferblech) weiter. Nachdem der erste Einsatz der Helikopter vorbei ist, beginnen wir wieder mit dem Hubretter. Auf der Westseite löscht die ADL von Arbon sowie diverse Wasserwerfer und Stahlrohre. Zusätzlich kommen nach dem Auftanken die Helikopter wieder zum Einsatz. Sie können jetzt tiefer fliegen und wir können gemeinsam löschen und müssen keine Angst haben, vom Wasserstrahl getroffen zu werden.

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Wir versuchen von unserer Seite her einen Innenangriff, müssen diesen aber wegen Einsturzgefahr wieder abbrechen. Die Kameraden von Steinach ziehen sich ebenfalls von einem Innenangriff von der Ostseite her zurück. Es ist einfach zu gefährlich.

Am Nachmittag hat sich die schwarze Rauchwolke in eine gräulich weisse Wolke verändert. Wir bekommen gemeinsam das Feuer langsam unter Kontrolle.

Gegen Abend ist der Einsatz der Löschhelikopter beendet. Nun beginnt die Knochenarbeit. Die einzelnen Brandstellen müssen weiter gelöscht werden. Grösstes Problem dabei ist die grosse Einsturzgefahr. Von der Seeseite her werden immer mehr Gebäude eingerissen und die Löschtrupps können vorrücken. Von der Strassenseite her unterstützen wir mit Hubretter und ADL.

Um 15 Uhr habe ich die Feuerwehr Goldach für die ausgepumpten Kameraden der Feuerwehren Horn und Arbon zur Ablösung aufgeboten. Bis 20 Uhr arbeiten wir weiter, dann werden wir selber wieder abgelöst.

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Sonnenuntergang vom Hubretter aus

Um ca. 21:30 verschieben wir den Hubretter an eine neue Position und löschen von oben noch bis 01:00 Uhr das grosse Trümmerfeld der Brandausbruchstellen. Das dreigeschossige Gebäude ist in der Zwischenzeit total zusammengebrochen und nur noch ein Geschoss hoch.

Um 02:20 geht unser erster Einsatz im Depot Goldach zu Ende.

Dienstagmorgen 06:30 Uhr: Der Pager läutet wieder. Die Feuerwehr Horn braucht Verstärkung. Bestellt wird der Hubretter und 20 AdF. Diese rücken aus. Gedacht ist eigentlich, dass wir um Mittag von Egnach abgelöst werden. Weil diese aber selber noch einen Grossbrand bewältigen müssen, bleiben einige unserer Kameraden noch bis um 16 Uhr im Einsatz. Das Trümmerfeld sieht nun von der Seeseite her so aus:

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Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Kameradinnen der Feuerwehr Goldach bedanken, welche viele Stunden Zeit in diese Ereignis gesteckt haben. Ihr habt einen tollen Einsatz geleistet – ich ziehe meinen Hut vor euch!

Ein weiterer Dank gilt den anderen beteiligten Partnerfeuerwehren, der Armee und den weiteren Partnern von Polizei und Rettungsdienst für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Ich war sehr beeindruckt, wie das Grossereignis geführt wurde. In unkomplizierter Zusammenarbeit haben wir zusammen eine grosse Leistung vollbracht, jedes Rädchen war wichtig. Auf unsere gemeinsame Leistung bin ich sehr stolz! Dass es keine Unfälle gegeben hat, ist nicht zuletzt auch der souveränen Einsatzleitung zu verdanken. Wir haben einmal mehr bewiesen, dass wir auch über die Kantonsgrenzen hinaus die gleiche Sprache sprechen und unser Handwerk verstehen. Die gemeinsamen Ausbildungskurse der vier Kantone TG, SG, AI und AR zeigen ihre Früchte.

Einsatzleiter und Vizekdt der Feuerwehr Goldach Bernhard Krempl

Brand Hohrainweg 7

06.27 Uhr, die Pager der Feuerwehr Goldach gingen los. Dachstockbrand am Hohrainweg 7. Die Umgebung stand im Rauch, auf der Südseite brannte der Dachstock.

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Die Bewohner des Hauses hatten sich schon selber in Sicherheit gebracht, somit konnte sich der Einsatzleiter Paddy Baumann auf das Halten und Löschen konzentrieren. In einer mehrstündigen  schweisstreibenden Aktion wurde der Dachstock des im Umbau stehenden Gebäudes gelöscht. Statt das Dach mit dem Hubretter einfach zu ersäufen wurde es überall geöffnet und die Glutnester gelöscht. So konnte ein grosser Wasserschaden im Gebäude vermieden werden. Zur personellen Unterstützung wurden noch Elemente der Feuerwehr Rorschach-Rorschacherberg aufgeboten. In den Sommerferien sind immer einige AdF weg und so ist man um die Unterstützung der Nachbarwehren dankbar. (BK)

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Besuch der Suisse Public

Heute haben wir unser TLF an der Suisse Public besucht. Die Firma Walser stellt diese Woche das Fahrzeug an der Messe in Bern aus. Nach der Messe wird es bei uns das alte MAN TLF ablösen. Zwischen der Einweihung und der Vorbereitung haben alle Maschinisten Ausbildungssequenzen durchlaufen. Nun sind wir für den Fahrzeugwechsel bereit. (BK)

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Kommandant und Materialwart vor dem Ausstellungsfahrzeug