Gemeinsame Atemschutzübung Horn – Steinach – Goldach

Gestern fand in Horn bei der Kistenfabrik die gemeinsame Atemschutzübung der Feuerwehren Horn, Steinach, Goldach sowie der Betriebswehr Amcor statt. Auf dem grossen Übungsgelände konnte in 5 verschiedenen Einsätzen das Atemschutzhandwerk geübt und vertieft werden. Die sehr gut vorbereitete Übung war für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr intensiv und lehrreich. So mussten Personen aus dem dichten Discorauch gerettet und Feuer gelöscht werden. Dass dies nicht immer ganz einfach ist, wurde einigen von uns wieder bewusst. Als dann am Nachmittag noch die Sonne sich den Weg durch den Nebel gebahnt hatte, lief der Schweiss in Strömen.

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Herzlichen Dank den Organisatoren aus den drei Wehren für die tolle und lehrreiche Übung. (BK)

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2. Schweizerischer Feuerwehrwettkampf 10.09.2016

Am 10. September fand auf dem Gelände der Werksfeuerwehr der EMS Chemie AG in Tamins der zweite schweizerische Feuerwehrwettkampf statt. 19 Feuerwehren nahmen teil. Auch die Feuerwehr Goldach nahm mit 7 AdF’s (Gruppe a 6 AdF) unter dem Kommando von Leutnant Patrick Baumann die Herausforderung an. Mit einem Durchschnittsalter von knappen 24 Jahren konnte die Truppe weniger auf ihre Erfahrung im Feuerwehrdienst zurückgreifen, dies glich die Truppe allerdings mit ihrer glühenden Bereitschaft und einem starken Einsatzwillen aus.

fwgruppeBereit sich auch am Wochenende für die Gesellschaft einzusetzen fanden sich die jungen Feuerwehrleute am frühen Samstagmorgen im Feuerwehrdepot in Goldach ein, wo die Ausrüstung vorbereitet und im neuen erst ein Jahr alten Tanklöschfahrzeug verstaut wurde.

fwtlfNach einer stündigen Anfahrt warteten die Goldacher zusammen mit den anderen Feuerwehren auf das erste Szenario. Im Ganzen wurden die Feuerwehren mit 5 verschiedenen Szenarien auf die Probe gestellt und nach diversen Punkten bewertet. Unser erstes Szenario war der Brand eines mehrstöckigen Mehrfamilienhauses. Das Ganze fand in einem mehrstöckigen Fabrikgebäude statt. Die Herausforderungen bei den verschiedenen Posten variierten und machte den Tag sehr spannend. Nebst dem Mehrfamilienhaus waren die Szenarien ein Autounfall mit einem Verletzten und einem brennenden Tanklastwagen, ein verrauchtes Treppenhaus auf Grund eines brennenden Sicherungskastens mit Rettung über einen Leiter, ein Werkstattbrand mit diversen brennbaren Flüssigkeits- und Gasbehältern und einen Posten mit Drillpiste, bei der auf Zeit die Ausrüstung angelegt, ein Leiterslalom und Türen aufgebrochen werden mussten.

fwtankerMit den Übungsbedingungen noch nicht so vertraut und wie bereits erwähnt noch etwas unerfahren gab die Truppe ihr bestes und erreichte den 12 Rang. Die Feuerwehrleute konnten an diesem Tag in vieler Hinsicht profitieren. Einerseits wurde viel über Taktik und Ausrüstung gelernt und andererseits wurde die Teambildung an diesem Tag stark gefördert. Alle waren über den Wettkampf und die Organisation begeistert und wären bereit die Herausforderung auch nächstes Jahr wieder anzunehmen. Den für alle ist klar, dass mit der Verbesserung kleiner Fehler nächstes Mal die Position der Feuerwehr Goldach noch verbessert werden kann.

Von Rafael Windler

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Plauschwettkampf der Offiziere von Rorschach / Rorschacherberg und Goldach

Gestern Abend trafen sich 14 Offiziere zum Plauschwettkampf in der Badi Goldach. Vorbereitet waren pro Gruppe je 4 Militärblachen, 4 Dachlatten in zwei Längen, 2 Paddel, ein Sack mit Luftballons und diverse Schnüre. Ziel: Bauen eines Bootes und hereinholen der Kiste mit Getränk von den Flossen. Nach der Begrüssung erteilte der Übungsleiter Bernhard Krempl den zwei Gruppen den Befehl, die Kiste mit Hilfe eines selbstgebauten Bootes zu bergen. Die beiden Gruppen wendeten unterschiedliche Strategien an. Einem Vierkammersystem stand ein Einkammersystem entgegen. Beide Gruppen lösten die Aufgabe mit Bravour, der Wettkampf ging unentschieden zu Ende.

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Nach dem Wettkampf wurden wir von der Badicrew unter Claudia und Thomas mit einem ausgzeichneten mundenden Nachtessen verwöhnt. Herzlichen Dank an die Badicrew für die Unterstützung und meine Kameraden, dass sie sich auf diese Übung so unkompliziert eingelassen haben! (BK)

Gemeinsame Übung mit Rorschach / Rorschacherberg

Gestern fand Logistikerausbildungszentrum an der Blumenfeldstrasse 16 in Goldach die gemeinsame Übung mit Rorschach statt. Im Logistikerausbildungszentrum SVBL war bei den Staplern ein Batteriebrand ausgebrochen. Innert kurzer Zeit war die Halle total mit dickem Rauch gefüllt. An der Rampe war gleichzeitig ein Mann damit beschäftigt, zwei Fässer mit Benzin umzuladen. Durch den Brand abgelenkt viel im aus Versehen ein Fass vom Stapler, welche Leck schlug. Die damit austretenden Dämpfe waren eine weitere Hürde für den Einsatzleiter. Dieser erkannte richtig, dass er diese zwei Ereignisse nicht gleichzeitig bewältigen konnte und bot damit die Nachbarfeuerwehr auf.

Bei der Übungsbesprechung konnten wir aus der Übung einige Punkte lernen und diese für Ernsteinsätze mitnehmen.

Ein herzlicher Dank gilt unserer Nachbarfeuerwehr Rorschach Rorschacherberg, mit der wir ein sehr gutes und kameradschaftliches Verhältnis pflegen dürfen (BK)

 

 

Besuch der Schule Lindenhof

Heute hat uns die Schule Lindenhof aus Teufen besucht. Nach einer Depotbesichtigung, dem Besteigen des Turms, Spritzen mit Wasser und einer Hubretterfahrt führte der Kommandant persönlich noch die Schülerinnen und Schüler mit dem TLF durch Goldach.

Es hat Spass mit euch gemacht (BK)

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FW Goldach bietet First Responder – Dienste an

AdF der Feuerwehr Goldach lassen sich momentan als First Responder ausbilden. Diese werden dann bei Bedarf von der KNZ aufgeboten, um bei Herzkreislaufversagen schnell auf dem Gemeindegebiet von Goldach Erste Hilfe leisten zu können. Vorteil dieser Lösung: Die AdF sind schneller am Einsatzort als die Rettungsdienste von St. Gallen aus. Sobald die Sanität 144 eintrifft, übernimmt sie den Patienten und versorgt ihn professionell und unternimmt die weiteren nötigen Schritte. (BK)

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Intubation an der Phantompuppe

 

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Grossbrand in der Traffic Bar in Goldach

Heute morgen um 04.19 Uhr wurden wir durch unsere Alarmierungsgeräte unsanft auf dem Schlaf gerissen. Im Bereich der Firma Forwa an der Seestrasse brannte es lichterloh. Einsatzleiter Robert Fuchs konzentrierte sich von Anfang an auf das Halten der benachbarten Betriebe Forwa und die Bootswerft Marine Center. Leider stand zum Zeitpunkt der Ankunft die Bar im Vollbrand und an einen direkten Angriff war nicht mehr zu denken. Da die Situation zu eskalieren drohte, wurde auch noch die benachbarte Feuerwehr Rorschach aufgeboten. Gemeinsam konnte das Feuer eingedämmt und eine Ausbreitung verhindert werden. Der Einsatz dauerte den ganzen Tag an, die Fahrzeuge kehrten erst gegen Abend wieder ins Depot zurück. (BK)

Einsatzbericht der KAPO hier

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Strassenrettungsübung

Am 23. Mai hatten wir eine Spezialistenübung für die Strassenrettung. An diesem Abend konnten wir an zwei Posten 5 Autos in z.T. ungewöhnlichen Lagen öffnen. Neu war das „Krokodil“, eine Öffnungsart mit Hydraulikzylinder, welche die Fahrgastzelle in der Höhe erweitert. Gebraucht wird diese Methode v.a. dann, wenn das Dach eingedrückt ist. Abgeschlossen wurde der Übungsabend mit einem  kleinen Einsatz, bei welchem der Kdt aus dem Auto befreit werden musste. (BK)

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Friteuse mit Wasser löschen! – ?

Gestern führten wir die zweite Schulübung mit der Betriebswehr Amcor durch. Auf dem Programm standen Kleinlöschgeräte. Es ging wieder einmal darum, die diversen Kleinlöschgeräte von den Feuerlöschern bis zur Kübelspritze in den Händen zu haben und damit Löschen zu üben. Als krönenden Abschluss gab es den Löschversuch eines Friteusebrandes mit Wasser sowie die Explosion einer Gaskartusche. Weil es schon dunkel war, waren die Feuerbälle sehr eindrücklich. 1l Wasser dehnt sich zu 1700 l Wasserdampf aus und reisst das Öl mit sich fort. (BK)

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Friteuse wird mit 1l Liter Wasser „gelöscht“.

Klasse von Hanno Klocker zu Besuch in der Feuerwehr

Am Freitag, den 11. März, besuchte uns die Klasse von Hanno Klocker aus dem Bachfeldschulhaus. Nach einem kleinen Rundgang durch das Depot und der Besteigung des Turmes durfte jedes mit dem Schlauch einmal Wasser spritzen und vom Hubretter die Aussicht geniessen. (BK)

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